{"id":643,"date":"2019-02-20T22:42:05","date_gmt":"2019-02-20T21:42:05","guid":{"rendered":"https:\/\/artikel.zhena.de\/?p=643"},"modified":"2019-02-21T19:27:10","modified_gmt":"2019-02-21T18:27:10","slug":"frauen-und-ihr-gewicht-idealgewicht-zyklus-und-was-ist-eigentlich-normal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/artikel.zhena.de\/?p=643","title":{"rendered":"Frauen und ihr Gewicht &#8211; Idealgewicht, Zyklus und was ist eigentlich normal?"},"content":{"rendered":"\n<p>Angespannt stellst du dich auf deine Waage und m\u00f6chtest am liebsten wegsehen&#8230; <br>Hoffentlich ist es nicht mehr als gestern&#8230;<br>Die Zahl auf der Waage wird ab jetzt deine Stimmung f\u00fcr den Rest des Tages bestimmen. Sie beeinflusst deine Laune, deine Wahrnehmung des Spiegelbildes, deine Kommunikationsfreudigkeit und deine Motivation, die Di\u00e4t und dein Training durchzuziehen oder hinzuschmei\u00dfen&#8230; <br><\/p>\n\n\n\n<h4>Weniger Gewicht auf der Waage und deine Welt ist in Ordnung<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/anthony-ginsbrook-294309-unsplash-1024x683.jpg\" alt=\"Foto by Anthony Ginsbrook\" class=\"wp-image-647\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/anthony-ginsbrook-294309-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/anthony-ginsbrook-294309-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/anthony-ginsbrook-294309-unsplash-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto by Anthony Ginsbrook<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zeigt die Zahl auf der Waage weniger an, \u00fcberkommt dich sofort das befreiende Gef\u00fchl der Erleichterung und vermutlich gef\u00e4llt dir dein Spiegelbild auch gleich viel besser. <br><\/p>\n\n\n\n<p>Du bist motiviert, gut drauf, hast das Gef\u00fchl, dich und dein Leben unter Kontrolle zu haben und gehst auch gleich viel liebevoller mit dir um. Du bist motivierter, dich an deine Di\u00e4t zu halten, denn du siehst ja, dass es etwas bringt. <br><\/p>\n\n\n\n<h4><strong>Mehr Gewicht auf der Waage und der Tag ist gelaufen<\/strong><br><\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mikito-tateisi-333584-unsplash-1024x576.jpg\" alt=\"Foto by Mikito Tateisi\" class=\"wp-image-649\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mikito-tateisi-333584-unsplash-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mikito-tateisi-333584-unsplash-300x169.jpg 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/mikito-tateisi-333584-unsplash-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto by Mikito Tateisi<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Anders sieht es aus, wenn die Zahl auf der Waage nicht das anzeigt, was du willst. Dich \u00fcberkommt ein beklemmendes Gef\u00fchl von Druck, Selbstzweifel, Machtlosigkeit, Kontrollverlust und Unruhe. <br><br>Nat\u00fcrlich siehst du die 600 g mehr auch sofort im Spiegel. &nbsp;Du siehst all das, was dir an dir nicht gef\u00e4llt, gr\u00fcbelst \u00fcbers Essen, fragst dich, wie du es schaffen sollst, noch weniger zu essen und noch mehr zu trainieren. Du sp\u00fcrst nun besonders deutlich, wie eng deine Hose sitzt und wie weit entfernt du von der Topform all der Frauen auf Instagram &amp; Co bist, die du auch gern h\u00e4ttest.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich hast du genug von dem ganzen Stress und m\u00f6chtest am liebsten alles hinschmei\u00dfen Die Aussicht auf dieses st\u00e4ndige \u201cdiszipliniert sein m\u00fcssen\u201d, raubt dir jede Motivation. Du machst schon so viel und dennoch kommst du nicht voran. Du f\u00fchlst dich wie der Verlierer in der genetischen Lotterie&#8230;<br><\/p>\n\n\n\n<h4><strong>Kopfsache<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Zahl auf der Waage bestimmt dein Selbstbild, deine Stimmung und im schlimmsten Fall richtet sie \u00fcber Belohnung und Bestrafung dir selbst gegen\u00fcber.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Sie hat eine unglaubliche Macht \u00fcber dein Befinden. Gerade Frauen nehmen sie als wichtigstes Beweismittel daf\u00fcr, ob eine Di\u00e4t erfolgreich ist oder nicht. Minus 5 kg in einer Woche und die Di\u00e4t ist toll. Passiert innerhalb einer Woche nichts, ist die Di\u00e4t sinnlos. Tats\u00e4chlich ist es eher andersherum, doch das verkauft sich nicht so gut.<br><br>Mit einem bestimmten K\u00f6rpergewicht werden Wunschvorstellungen und \u201cSo will ich aussehen\u201d-Bilder assoziiert. Wiegt das Motiavtionsvorbild Fitnessbarbie X auf Instagram 58 kg, m\u00f6chte Frau auch 58 kg wiegen. Ist ihr Oberschenkelumfang 50 cm, m\u00f6chte Frau auch 50 cm Oberschenkel haben. <br><br>Obwohl der st\u00e4ndige Vergleich f\u00fcr schlechte Laune und ein immer negativeres Selbstbild sorgt, k\u00f6nnen Frauen oft nicht davon ablassen. Unter jedem Post der Fitnessbarbies finden sich Kommentare und Diskussionen, wie toll oder schlecht X denn nun aussieht. Fragen \u00fcber Fragen, wie sie das denn alles macht, wie sie trainiert, was sie isst und wie sie sich motiviert. Und immer wieder Statements \u00e0 la \u201cDu bist mein Vorbild\u201d, \u201cDu bist meine gr\u00f6\u00dfte Motivation.\u201d <br><br>Das Gewichtsthema spaltet die Frauenwelt in zwei Lager: Die einen k\u00f6nnen nicht loslassen, brauchen die Kontrolle, die anderen verteufeln die Waage und geben es ganz auf. Was ist nun richtig?<br><\/p>\n\n\n\n<h2>1. Sch\u00f6nheitsfehler der Waage &#8211; Was sie nicht messen kann, aber gleich sympathischer macht<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"710\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/chris-barbalis-186421-unsplash-1-1024x710.jpg\" alt=\"Foto by Chris Barbalis\" class=\"wp-image-650\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/chris-barbalis-186421-unsplash-1-1024x710.jpg 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/chris-barbalis-186421-unsplash-1-300x208.jpg 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/chris-barbalis-186421-unsplash-1-768x532.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto by Chris Barbalis<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Waage misst dein Gewicht. Klingt logisch, ist aber genau genommen nicht korrekt. Eigentlich misst sie deine Masse. Gewicht ist rein physikalisch etwas anderes, doch umgangssprachlich ist der Fehler nicht mehr totzukriegen. Deshalb f\u00fcgen wir uns hier der Mehrheit und verwenden den Begriff \u201cGewicht\u201d wie du es gewohnt bist.<br>Was es genau damit auf sich hat, kannst du im Artikel \u201c<a href=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/?p=554\">Sind Muskeln schwerer als Fett?<\/a>\u201d nachlesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gro\u00dfe Problem der Waage besteht darin, dass es ihr egal ist, was sie misst: Fett, Wassereinlagerungen, Muskulatur, Glykogen, Darminhalt &#8211; das ist f\u00fcr sie einfach nur Masse. F\u00fcr dich macht es aber einen bedeutenden Unterschied. Selbst spezielle Waagen k\u00f6nnen hier nicht zuverl\u00e4ssig unterscheiden, selbst wenn sie daf\u00fcr verkauft werden. Dazu sp\u00e4ter mehr.<br><\/p>\n\n\n\n<h3>Was ist nun wichtiger? Die Zahl oder dein Spiegelbild?<\/h3>\n\n\n\n<p>Dein eigentliches Ziel ist es, \u201cgut auszusehen\u201d. Die Zahl selbst ist dir nicht ins Gesicht geschrieben und keiner wei\u00df, ob du nun 60 oder 70 kg wiegst. Wenn es auf der Waage hoch und runter geht, dann sind kurzfristig oft andere Dinge als pl\u00f6tzliche Fettzunahme \u00fcber Nacht daf\u00fcr verantwortlich. <br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/6-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-651\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/6-1024x576.png 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/6-300x169.png 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/6-768x432.png 768w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/6.png 1920w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption> <br>Pl\u00f6tzliche Spr\u00fcnge deines Gewichts haben oft andere Ursachen als eine Fettzunahme. <br>Denn um 1 kg Fett anzusetzen, musst du einen Kalorien\u00fcberschuss von ca. 7000 kcal erzielen (= ca .8 Tiefk\u00fchlpizzen oder \u00fcber 11 Tafeln Schokolade)<em>.<\/em> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Welche Faktoren f\u00fchren nun also zu der Achterbahnfahrt? <br><\/p>\n\n\n\n<h2>1.1 Hochwasser &#8211; Wie Zyklus, Stress, Salz, und Glykogen deinen Wasserhaushalt ins Schwanken bringen<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"820\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/li-yang-138319-unsplash-1024x820.jpg\" alt=\"Foto by Li Yang\" class=\"wp-image-652\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/li-yang-138319-unsplash-1024x820.jpg 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/li-yang-138319-unsplash-300x240.jpg 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/li-yang-138319-unsplash-768x615.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto by Li Yang<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dein K\u00f6rper besteht zu ungef\u00e4hr 65 % aus Wasser. Schon kleine Schwankungen deines Wasserhaushalts haben deshalb gro\u00dfen Einfluss auf dein Gewicht.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Sehr viele Faktoren beeinflussen den Wasserhaushalt deines K\u00f6rpers. Das ist f\u00fcr sich genommen nicht sch\u00e4dlich, allerdings erkl\u00e4rt das kurzfristige Gewichtszunahmen und nicht selten ein aufgeschwemmtes\/aufgedunsenes Aussehen (an Gesicht, Bauch etc.). <br><\/p>\n\n\n\n<p><em>Langfristig<\/em> wird dein Wasserhaushalt durch Alter, Geschlecht und K\u00f6rperfettanteil beeinflusst. <br><br><em>Kurzfristige<\/em> Schwankungen sind jedoch vor allem von folgenden Faktoren abh\u00e4ngig:<br><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Hormone\/ weiblicher Zyklus (\u00d6strogen, Progesteron)<\/li><li>Salzzufuhr\/-ausscheidung (Natrium)<\/li><li>Stress (Cortisol, Aldosteron)<\/li><li>Wasserzufuhr\/-verlust (Trinkmenge, Schwitzen)<\/li><li>Krankheit, Entz\u00fcndungen, Medikamente<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Was passiert bei diesen kurzfristigen Faktoren genau? <br><\/p>\n\n\n\n<h3><strong>1.1.1. Hormone, Zyklus und Wassereinlagerungen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/james-graham-1115891-unsplash-1024x683.jpg\" alt=\"Foto by James Graham\" class=\"wp-image-653\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/james-graham-1115891-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/james-graham-1115891-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/james-graham-1115891-unsplash-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto by James Graham<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der weibliche K\u00f6rper kann hormonell bedingt Wasserschwankungen um die 2-4 kg w\u00e4hrend eines Zyklus erfahren. Daf\u00fcr sind v.a. die Hormone \u00d6strogen und Progesteron zust\u00e4ndig, die im Verlauf des Zyklus schwanken. <br><br>Besonders Frauen, die stark mit typischen PMS-Symptomen in der 2. Zyklush\u00e4lfte zu k\u00e4mpfen haben, bekommen in den letzten Tagen vor Einsetzen der Regel die Wassereinlagerungen besonders zu sp\u00fcren. Als w\u00e4re das Stimmungstief in dieser Phase nicht schon genug, springt die Zahl auf der Waage nach oben. Der Blick in den Spiegel macht es auch nicht besser: Der K\u00f6rper wirkt aufgeschwemmt und aufgedunsen. Das, was Frau bereits zuvor an sich auszusetzen hatte, sieht f\u00fcr sie jetzt noch furchtbarer aus. <br><br>Die Wassereinlagerungen gehen normalerweise mit Einsetzen der Menstruation wieder zur\u00fcck. Ob an Tag 1 des neuen Zyklus (Einsetzen der Blutung) oder erst nach Ende der Blutung ist ebenfalls v\u00f6llig individuell.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Wie stark diese zyklusbedingten Wassereinlagerungen ausfallen, ist bei jeder Frau unterschiedlich. Bei einigen \u00e4ndert sich kaum etwas, andere haben das Gef\u00fchl, ein Wasserballon zu werden.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Wiegst du dich zu Zyklusanfang und -ende kann sich das Gewicht also stark ver\u00e4ndern, obwohl du kein Gramm Fett zu- oder abgenommen hast. Ergebnis ist, dass du dich nur unn\u00f6tig verr\u00fcckt machst und deinen Di\u00e4tplan vielleicht sogar \u00e4nderst, obwohl es gar keinen Grund dazu gegeben h\u00e4tte.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Willst du deine Fettabnahme einigerma\u00dfen sinnvoll beurteilen, macht NUR ein Vergleich deines Gewichts zum jeweils gleichen Zykluszeitpunkt Sinn. Vergleiche also z.B. dein Durchschnittsgewicht vom Anfang deines Zyklus mit deinem Durchschnittsgewicht vom Anfang des darauffolgenden Zyklus (siehe Bild).<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/8-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-654\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/8-1024x576.png 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/8-300x169.png 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/8-768x432.png 768w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/8.png 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am besten nimmst du das Durchschnittsgewicht von mindestens 3 Tagen hintereinander. So kannst du die t\u00e4glichen Gewichtsschwankungen herausrechnen und erkennen, ob du auf Kurs bist.<br><\/p>\n\n\n\n<p style=\"background-color:#e4e6e8\" class=\"has-background\"><br>Annas Anmerkung:<br><br>Jede Frau geht anders mit der Waage als Kontrolle um. Das merke ich ganz besonders im online coaching, bei dem die Waage f\u00fcr mich als Coach ein wichtiger Parameter ist.<br><br>Wie und ob ich sie jedoch einsetze, entscheide ich je nach Klientin. Dies h\u00e4ngt v.a. von ihrer zur\u00fcckliegenden Di\u00e4tgeschichte und ihren Zielen ab. Bei vergangenen Essst\u00f6rungen und Wiegezwang ist die Waage ganz klar tabu.<br><br>Bei zu viel Kopfkino versuche ich mich zun\u00e4chst an der \u201cSchocktherapie\u201d, die bisher sehr gut funktioniert hat. <br><br>Hintergrund ist, dass ich festgestellt habe, dass viele Frauen ihren K\u00f6rper und ganz besonders die Ver\u00e4nderung im Zyklusverlauf kaum kennen. Vielen ist nicht mal bewusst, ob sie Wassereinlagerungen haben.<br><br>Im Verlauf des Coachings wird genau Protokoll gef\u00fchrt, sodass sie selbst die Zusammenh\u00e4nge und Muster erkennen. So bemerken sie erst, welche Fehler sie in der Vergangenheit gemacht haben und wie echter Fettverlust wirklich aussieht.<br><br>In den meisten F\u00e4llen wird das Wiegen dann zur Routine. Sogar das Gewicht wird immer uninteressanter, da sich im Coachingverlauf die Priorit\u00e4ten verschieben. So ist der  Kontrollzwang irgendwann vergessen. <br><br>Wohlgemerkt geht das aber nur, wenn die Klientin in der Lage ist, sich selbst zu reflektieren und \u201ctough love\u201d vertr\u00e4gt, wenn es um essgest\u00f6rtes Verhalten geht. Der letzte Punkt entscheidet dar\u00fcber, ob Unterst\u00fctzung von au\u00dfen m\u00f6glich ist oder nicht. In einer Di\u00e4t sind neurotische Verhaltensweisen durchaus zu erwarten, doch eine echte Essst\u00f6rung ist etwas anderes und geh\u00f6rt in die H\u00e4nde von daf\u00fcr ausgebildeten Therapeuten, worauf ich dann auch verweise. Wenn eine Klientin ihre Essst\u00f6rung noch braucht, ist von Au\u00dfen kein Durchkommen. <br><br>Anna<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3>1.1.2. Salz &#8211; kleine Mengen, gro\u00dfe Effekte<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/edi-libedinsky-700023-unsplash-1024x683.jpg\" alt=\"Foto by Edi Libedinsky\" class=\"wp-image-655\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/edi-libedinsky-700023-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/edi-libedinsky-700023-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/edi-libedinsky-700023-unsplash-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto by Edi Libedinsky<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei einem hohen Salzkonsum speichert dein K\u00f6rper vermehrt Wasser ein. Daf\u00fcr ist das im Salz enthaltene Natrium<strong> <\/strong>(Salz = NaCl) verantwortlich.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem rapide \u00c4nderungen deines Salzkonsums k\u00f6nnen zu starken Schwankungen deines Wasserhaushalts f\u00fchren. Vielleicht kennst du das aus dem Bodybuilding. Hier kann die optimale Salz-, Kohlenhydrat und Wasserzufuhr in den letzten Tagen und Stunden vor dem Wettkampf \u00fcber Sieg und Niederlage entscheiden. <br><br>Viele verarbeitete Nahrungsmittel enthalten \u00fcbrigens mehr Salz als du annehmen w\u00fcrdest &#8211; selbst wenn du das nicht direkt heraus schmeckst. Wenn du \u00fcberwiegend unverarbeitete Lebensmittel isst, nimmst du auch weniger verstecktes Salz zu dir. Dies ist die zuverl\u00e4ssigste Methode, deinen Salzkonsum besser kontrollieren.<br><\/p>\n\n\n\n<p style=\"background-color:#e4e6e8\" class=\"has-background\">Annas Anmerkung:<br><br>Mit dem Salz ist das so eine Sache. Frauen, die sich besonders restriktiv und \u201cclean\u201d ern\u00e4hren, neigen zu dem anderen Extrem, zu wenig Salz zu sich zu nehmen, weil sie irgendwo mal geh\u00f6rt oder gelesen haben Salz sei \u201cungesund\u201d. Dies ist wieder eine der gef\u00e4hrlichen Pauschalaussagen \u00fcber \u201cgesunde\u201d Ern\u00e4hrung, die nicht differenziert genug betrachtet wird.<br><br>Symptome eines Salzmangels zeigen sich u.a. durch Kr\u00e4mpfe und k\u00f6rperliche Schw\u00e4che. Als Standardma\u00dfnahme wird hier oft einfach Magnesium genommen, weil man das irgendwo mal so geh\u00f6rt hat. Ein Magnesiummangel kann nat\u00fcrlich vorliegen, aber manchmal ist die L\u00f6sung viel einfacher. H\u00e4ufig ist die Ursache ganz einfach eine Dysbalance im Salz- und Wasserhaushalt des K\u00f6rpers. Gerade in Kombination mit Essst\u00f6rungen k\u00f6nnen die Folgen schwerwiegend sein, da der Elektrolythaushalt ohnehin schon gest\u00f6rt ist. Aber hier ist ein Arzt der richtige Ansprechpartner.<br><br>Natrium, das im Salz enthalten ist, ist \u00fcberlebensnotwendig. Intensiver Sport, v.a. Ausdauersport bei gro\u00dfer Hitze, erh\u00f6ht den Bedarf! Ausdauersportler im Langstreckenbereich nehmen daher bspw. spezielle Salztabletten zu sich. <br><br>Auch wenn wir in der heutigen westlichen Ern\u00e4hrung zu viel Salz zu uns nehmen, ist es keine L\u00f6sung, ins andere Extrem zu fallen, denn wer sich &nbsp;vorwiegend von unverarbeiteten Lebensmitteln ern\u00e4hrt, nimmt kein verstecktes Salz zu sich. Wie so oft macht die Dosis das Gift! <br><br>Die Gefahr, zu viel Salz zu sich zu nehmen, was u.a. Bluthochdruck verursachen kann, besteht vor allem, wenn du viele verarbeitete Lebensmittel zu dir nimmst, in denen bereits jede Menge Salz enthalten ist und\/oder du bereits diagnostizierten Bluthochdruck hast. Oftmals geht dies mit einer ohnehin \u201cungesunden\u201d Lebensweise einher, mit zu wenig Bewegung, chronischem Stress und\/oder bereits bestehendem \u00dcbergewicht. <br><br>Die Wahrheit liegt also wie so oft in der Mitte. Ern\u00e4hrst du dich \u00fcberwiegend von unverarbeiteten Lebensmitteln, kannst du dein Essen nach Geschmack und Bedarf &nbsp;salzen. <br><br>Anna<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>1.1.3. Stress <\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Chronischer Stress kann ebenso zu Wassereinlagerungen f\u00fchren. Es ist dabei egal, ob du unter psychischem oder k\u00f6rperlichem Stress stehst. Die Stressreaktion deines K\u00f6rpers ist immer die gleiche. Dein K\u00f6rper unterscheidet nicht ob, du gerade vor einem S\u00e4belzahntiger um dein Leben l\u00e4ufst oder du unz\u00e4hlige Rechnungen zu begleichen hast, f\u00fcr die dir das Geld fehlt, w\u00e4hrend du t\u00e4glich einem Job nachgehst, den du hasst. <br><br>Diese beiden F\u00e4lle unterscheiden sich lediglich in der Dauer, wie lange dein K\u00f6rper dem Stress ausgesetzt ist. Das entscheidet dar\u00fcber, ob der Stress negative Auswirkungen hat oder nicht. Eine akute Reaktion ist gut und sinnvoll. Daf\u00fcr ist unser Organismus auch ausgelegt. Nicht jedoch f\u00fcr den 2. Fall einer chronischen Stressreaktion. <br>Stress ist also ein dehnbarer Begriff. Tendenziell sind Frauen besonders talentiert darin, sich selbst zu stressen und verr\u00fcckt zu machen, obwohl es rein objektiv keinen Grund dazu geben mag. Genau das ist bei Di\u00e4ten, der Fixierung auf den eigenen K\u00f6rper, die Waage, das Gedankenkarussell rund ums Essen und einem immensen Trainingspensum immer wieder zu beobachten. In Kombination mit einer neurotisch veranlagten Pers\u00f6nlichkeit kann man ziemlich sicher gehen, dass sich Stresshormone hier langfristig regelrecht austoben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den weiblichen K\u00f6rper ist das, als w\u00fcrde er 24\/7 vor S\u00e4belzahntigern fl\u00fcchten m\u00fcssen oder als w\u00e4rst du in einer akuten Hungersnot. Er wei\u00df nicht, dass es gerade wichtig ist, sixpack und booty Selfies auf allen sozialen Medien zu streuen. Dein K\u00f6rper will, dass es dir gut geht, dass du \u00fcberlebst und du in Notzeiten genug Reserven hast, dich und ggf. deinen Nachwuchs am Leben zu erhalten.\n\n<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"678\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/daniel-monteiro-313651-unsplash-1024x678.jpg\" alt=\"Foto by Daniel Monteiro\" class=\"wp-image-656\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/daniel-monteiro-313651-unsplash-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/daniel-monteiro-313651-unsplash-300x199.jpg 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/daniel-monteiro-313651-unsplash-768x509.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto by Daniel Monteiro<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Aussch\u00fcttung von Stresshormonen wie Cortisol f\u00fchrt dazu, dass <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/books\/NBK26\/\">weniger Natrium und Wasser, als normalerweise \u00fcber deine Nieren<\/a> ausgeschieden wird. Das f\u00fchrt zu dem selben Effekt wie hoher Salzkonsum: Starke Wassereinlagerungen. Ein extremes Beispiel daf\u00fcr, was ein Exzess an Cortisol ausl\u00f6sen kann, zeigt sich im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cushing-Syndrom\">Cushing Syndrom. <\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p>Die Wassereinlagerungen verschwinden, wenn der Stress verschwindet. Allerdings braucht dein K\u00f6rper daf\u00fcr meist ca. 3-4 Tage Entspannung. Wenn du an dieser Stelle ahnst, dass du auch zu den Frauen geh\u00f6rst, die sich wunderbar selbst stressen k\u00f6nnen, ist eine generelle \u201cslow down\u201d-Strategie f\u00fcr dein Leben notwendig, bei der du Achtsamkeit und Meditation \u00fcbst und deine Denkmuster reflektierst. <br><br>Vernachl\u00e4ssigst du das, wird dich das sp\u00e4testens in einer Di\u00e4t zum Verzweifeln bringen. Das Balance-Prinzip ist ein Naturgesetz: Wenn du an einer Stelle etwas wegnimmst, zahlst du an andere Stelle den Preis daf\u00fcr. Deine Energie ist nicht unersch\u00f6pflich. Raubst du deinem K\u00f6rper immer mehr davon, kannst du nicht erwarten, immer mehr zu leisten. Das ist allein physikalisch nicht m\u00f6glich. Daran haben sich schon alle m\u00f6glichen gro\u00dfen Denker versucht: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Perpetuum_mobile\">Perpetuum mobile<\/a>.<br><br>Achte also auf gen\u00fcgend Ausgleich, Entspannung sowie regelm\u00e4\u00dfige Deloads und Di\u00e4tpausen. Und das nicht erst, wenn du schon kaputt bist, sondern baue es pr\u00e4ventiv in deinen Di\u00e4t- und Trainingsplan mit ein.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h4><strong>Training als Stressfaktor? <\/strong><br><\/h4>\n\n\n\n<p><br>Training ist gut und sinnvoll, doch wie so oft macht auch hier die Dosis das Gift. Vor allem wenn dir die n\u00f6tige Regeneration fehlt, kann die falsche Dosis das Fass zum \u00fcberlaufen bringen (in Bezug auf deinen Wasserhaushalt im wahrsten Sinne des Wortes). Das gilt umso mehr in einer Di\u00e4t, in der du weniger isst als du verbrauchst.<br><br><em>Ein Energiedefizit ist immer auch ein Regenerationsdefizit.<\/em> <br><br>Die Kombination aus immer weniger Essen und immer mehr Training kann in einen Teufelskreis f\u00fchren. Doch woher wei\u00dft du, ob du zu viel und\/ oder zu intensiv trainierst? <br><br>Symptome f\u00fcr zu viel Trainingsstress k\u00f6nnen bspw. Schlafst\u00f6rungen, Wassereinlagerungen, starke Verspannungen, einen erh\u00f6hten Blutdruck, ein f\u00fcr dich ungew\u00f6hnlich hoher Ruhepuls, Reizbarkeit und Konzentrationsschw\u00e4che im Alltag, langanhaltende Demotivation, ungew\u00f6hnliche Leistungseinbr\u00fcche und Abgeschlagenheit sein. <br><br>In dem Fall solltest du eine Weile pausieren und dann das Training in Umfang und Intensit\u00e4t reduzieren, und langfristig besser periodisieren, also Steigerungs- und Regenerationsphasen besser planen.<br><br>Ohne Regeneration keine Adaption. Ruhephasen sind nicht umsonst im Leistungssport, egal welcher Art, fester Bestandteil der Trainingsplanung. <em><br><\/em><br>Ein anschauliches pers\u00f6nliches Beispiel findest du in dem Blog: <a href=\"https:\/\/zhena.de\/chill-mal-dein-leben\/\">Chill mal dein Leben<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3><strong>1.1.4. Kohlenhydrate<\/strong><br><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"687\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/joanna-kosinska-559792-unsplash-1-1024x687.jpg\" alt=\"Foto by Joanna Kosinska\" class=\"wp-image-657\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/joanna-kosinska-559792-unsplash-1-1024x687.jpg 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/joanna-kosinska-559792-unsplash-1-300x201.jpg 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/joanna-kosinska-559792-unsplash-1-768x515.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto by Joanna Kosinska<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Kohlenhydrate werden als Glykogen<strong> <\/strong>in deiner Muskulatur, deiner Leber und minimal im Blut gespeichert. Ca. 400-700 g davon befindet sich in deinem K\u00f6rper. <br><\/p>\n\n\n\n<p>Jedes Gramm Glykogen bindet zus\u00e4tzlich ca. 2-3g Wasser an sich, was zu Gewichtsschwankungen von ca. 2 kg f\u00fchren kann (ganz voll oder ganz leer sind die Speicher in der Regel nicht). <\/p>\n\n\n\n<p>Dies erkl\u00e4rt im \u00dcbrigen auch die schnellen \u201cErfolge\u201d von Low Carb Di\u00e4ten, v.a. in Kombination mit Training, aber auch vieler Crashdi\u00e4ten, wie z.B. der Kohlsuppendi\u00e4t: durch den Verzicht bzw. geringe Zufuhr von Kohlenhydraten, entleeren sich deine Glykogenspeicher und du verlierst gleich in den ersten Tagen vor allem Wasser statt Fett. Intensives und langes Training, bei dem dein K\u00f6rper auf seine Kohlenhydratspeicher zur Energiegewinnung zur\u00fcckgreift, f\u00f6rdern die Glykogenentleerung zus\u00e4tzlich. <br><br>Viele Kohlenhydrate in Kombination mit viel Salz k\u00f6nnen daher zu einer starken Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen f\u00fchren. Das aufgeschwemmte Aussehen kommt \u00fcbrigens oft eher vom Salz, da Kohlenhydrate intrazellul\u00e4r gespeichert werden (im Muskel und nicht au\u00dferhalb). Aber wie so oft, werden die b\u00f6sen Kohlenhydrate beschuldigt. <br><\/p>\n\n\n\n<h4><strong>Schwerer nach dem Training?<br><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Beginnst du mit dem Training wirst du vielleicht einen kleinen Gewichtssprung feststellen, der nicht direkt mit dem Muskelaufbau zu tun hat. Nach dem Training ist deine Muskulatur wie ein Schwamm und saugt N\u00e4hrstoffe regelrecht auf. Isst du nach dem Training Kohlenhydrate, werden diese als Glycogen in deine Muskulatur geschleust. Dein K\u00f6rper m\u00f6chte dann einfach seine ersch\u00f6pften Reserven wieder auff\u00fcllen, sich regenerieren, um bereit f\u00fcr das n\u00e4chste Training zu sein. <br><br>Wie du inzwischen wei\u00dft, bindet Glykogen auch Wasser. Das wirst du nach dem Training und am n\u00e4chsten Tag auch auf der Waage bemerken. <br><br>Obwohl du schwerer bist, ist das ein w\u00fcnschenswerter Effekt, denn sehr stark vereinfacht gesagt, wandern die N\u00e4hrstoffe so nicht in deine Fettzellen, sondern in deine Muskulatur (bevor du jetzt nach dem Training alles in dich hineinstopfst, bedenke bitte, dass immer die Kalorienbilanz z\u00e4hlt: Isst du mehr als du verbrauchst, nimmst du zu, mit oder ohne Training). Das Ganze ist etwas komplexer und wie effektiv dein K\u00f6rper das tats\u00e4chlich macht, h\u00e4ngt von vielen individuellen Faktoren ab. Allerdings kannst du so verstehen, warum du besonders nach intensivem Training schwerer wirst. W\u00fcrdest du ein paar Tage pausieren, verlierst du auch ein paar Kg auf der Waage. <\/p>\n\n\n\n<p style=\"background-color:#e4e6e8\" class=\"has-background\">Annas kleine \u201cAchso\u201d story:<br><br>Diesen Effekt ist v.a. bei Bodybuildern, die signifikant mehr Muskulatur haben, zu beobachten. Im Bodybuilding wird oft ein enorm hohes Trainingsvolumen gefahren und die Muskulatur bis aufs \u00c4u\u00dferste erm\u00fcdet. Solang sie in ihrer Trainingsroutine stehen und genug Kohlenhydrate essen, sp\u00fcren sie den sogenannten \u201cPump\u201d und die Muskulatur tritt deutlich hervor. <br><br>Unmittelbar vor einem Wettkampf, machen sich Athleten diesen Effekt ebenfalls zu nutze: Mit Therab\u00e4ndern und leichten Gewichten stehen dann alle wedelnd hinter der B\u00fchne und versuchen ihre Muskulatur noch einmal richtig auf zu pumpen. Zus\u00e4tzlich hat jeder noch mit seiner ganz individuellen Ladestrategie mit Kohlenhydraten, Wasser und Salz das beste aus der Form zu holen.<br><br>Wenn diese Athleten dann mal ein paar Tage die F\u00fc\u00dfe hochlegen oder in den Urlaub fahren, sieht es fast so aus, als h\u00e4tten sie pl\u00f6tzlich Muskulatur verloren. Das liegt einfach daran, dass der Effekt der Glykogenentleerung und -einlagerung zusammen mit den Wassereinlagerungen nicht mehr gegeben ist. <br><br>F\u00fcr viele geht dann das Kopfkino an, denn sie bef\u00fcrchten Muskulatur zu verlieren. Sobald sie dann aber wieder trainieren, ist die alte Form dann auch schon wieder da.<br><br>Vor dem Wettkampf ist die Welt also noch in Ordnung. Nach dem Wettkampf kann das aber schon wieder ganz anders aussehen, sofern keine kontrollierte post show Strategie gefahren wird: Hier fallen viele regelrecht \u00fcber all das Essen, dass sie sich in ihrer harten Di\u00e4t so lange verbieten mussten. Folge sind massive Wassereinlagerungen, nicht selten bis zu 10kg und ein aufgeschwemmtes Aussehen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/zoltan-tasi-736287-unsplash-651x1024.jpg\" alt=\"Foto by Zoltan Tasi\" class=\"wp-image-663\" width=\"326\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/zoltan-tasi-736287-unsplash-651x1024.jpg 651w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/zoltan-tasi-736287-unsplash-191x300.jpg 191w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/zoltan-tasi-736287-unsplash-768x1208.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 326px) 100vw, 326px\" \/><figcaption>Foto by Zoltan Tasi<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p style=\"background-color:#e4e6e8\" class=\"has-background\">Bis sich dann der Hormonhaushalt (insbesondere bei Naturalathleten) wieder normalisiert hat, vergehen Monate. Genauso wie der Kampf mit dem eigenen K\u00f6rperbild. Eric Helms von 3DMJ sagt dazu auch gern \u201cWer vor dem Bodybuilding noch nicht essgest\u00f6rt war, wird es sp\u00e4testens mit dem Bodybuilding\u201d. <br><br>Gerade die enormen Wassereinlagerungen die Bodybuilder nach ihrem Wettkampf haben, fordert die Psyche enorm heraus. Von einen auf den anderen Tag, verlieren sie die Form ihres Lebens, f\u00fcr die sie sich so lang diszipliniert haben. Nun ger\u00e4t der K\u00f6rper und die eigene Willenskraft au\u00dfer Kontrolle. Nach so einer harten Di\u00e4t, ist die Wahrnehmung ohnehin schon verzerrt, so dass das Kopfkino erst recht Achterbahn f\u00e4hrt. <br><br>V.a. bei Athletinnen ist stets zu beobachten, dass sie die Zunahme nur schwer verarbeiten k\u00f6nnen und danach stets mit ihrem K\u00f6rperbild hadern. Nicht umsonst verschwinden viele naturale (!) B\u00fchnenathletinnen nach wenigen Jahren von der Bildfl\u00e4che oder suchen einen ausgeglicheneren Weg zu trainieren und sich gesund zu ern\u00e4hren. Der Preis f\u00fcr die &nbsp;physischen und psychischen Folgen ist auf Dauer oft zu hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>Geh\u00f6rst du allerdings zu den Frauen, die Angst vor Kohlenhydraten haben, diese meiden &nbsp;und sich dennoch kaputt trainieren, kann es sein, dass du dennoch nicht von den Wassereinlagerungen verschont bleibst. In dem Fall, ist der extreme Cortisolanstieg daf\u00fcr verantwortlich. Besonders langes, hartes Training ist Stress f\u00fcr deinen K\u00f6rper, sodass das Stresshormon Cortisol stark ansteigt. Bekommt er anschlie\u00dfend nicht die n\u00f6tige Energie zur Regeneration, bleibt der Cortisolspiegel erh\u00f6ht. Wie du inzwischen wei\u00dft, f\u00fchrt das zu Wassereinlagerungen. <br><br>Das passiert oft bei Di\u00e4ten, insbesondere Low Carb oder Crash Di\u00e4ten, die nicht klug geplant sind. Die Wassereinlagerungen maskieren den Fettverlust, sodass diese Frauen das Gef\u00fchl haben, es tut sich nichts. Vor lauter Panik essen sie noch weniger und trainieren noch mehr, was den Cortisolspiegel explodieren l\u00e4sst. Somit sind sie im Stressteufelskreis gefangen und haben Angst loszulassen. Die Vorstellung weniger zu trainieren und mehr zu essen, be\u00e4ngstigt sie, da sie glauben, dann sofort zu zunehmen.<br><br>W\u00fcrdest du nach dem Training Kohlenhydrate essen, wird Insulin ausgesch\u00fcttet. Insulin schleust nicht nur die Kohlenhydrate in deine Muskulatur, sondern senkt auch das Cortisol. Das w\u00fcrde die stressbedingten Wassereinlagerungen in Zaum halten.<br><\/p>\n\n\n\n<h2><strong>1.2 Ballaststoffe\/Darminhalte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/scott-webb-666412-unsplash-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-664\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/scott-webb-666412-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/scott-webb-666412-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/scott-webb-666412-unsplash-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto by Scott Webb<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Stellst du deine Ern\u00e4hrung um und isst mehr wasser- und ballaststoffhaltiges Gem\u00fcse -also das was man allgemein als &#8222;gesund&#8220; bezeichnet- kann es sein, dass du bereits in den ersten Tagen die Quittung daf\u00fcr auf der Waage zu sehen bekommst: Das Gewicht steigt, obwohl du dich gesund ern\u00e4hrst. Was ist passiert?<\/p>\n\n\n\n<p>Im Darm befindet sich 48-72h lang alles, was du gegessen hast und (noch) nicht aufgenommen wurde. \u00c4nderst du deine Ern\u00e4hrung von einer kaloriendichten westlichen Standardern\u00e4hrung auf eine weniger kaloriendichte Ern\u00e4hrung (v.a. unverarbeitete Lebensmittel), befindet sich im wahrsten Sinne des Wortes mehr \u201cBallast\u201d in deinem Darm. Ballaststoffe binden zus\u00e4tzlich Wasser. Beides zusammen macht sich dann nat\u00fcrlich auch auf der Waage bemerkbar.<br><br>Diese Ern\u00e4hrungsumstellung passiert typischerweise bei einer Di\u00e4t. \u201cGesunde\u201d und \u201ccleane\u201d Ern\u00e4hrung wird im Allgemeinen mit \u201cAbnehmen\u201d assoziiert. Ein Dogma, dass sich nach wie vor hartn\u00e4ckig h\u00e4lt. Das Nutellabr\u00f6tchen am Morgen wird dann gegen das Porridge eingetauscht, die Pizza gegen den Salat oder die Chips gegen Gem\u00fcsesticks.. <br><br>In Zeiten, in denen die selbstdiagnostizierte Glutenunvertr\u00e4glichkeit \u00fcber ungew\u00f6hnlich viele gesundheitsbewusste und abnehmwillige Frauen grassiert, sind Brot, Nudeln, Geb\u00e4ck und Kuchen innerhalb der Fitnesswelt ohnehin vom Aussterben bedroht (Au\u00dfer bei Cheatdays, Hei\u00dfhungerattacken und \u201cich g\u00f6nn mir mal was Tagen\u201d an denen jedes Ern\u00e4hrungsdogma kollabiert).<br><br>Ballaststoffe sind gut und wichtig f\u00fcr deine Darmgesundheit und haben vor allem Dank ihres S\u00e4ttigungseffektes gerade in einer Di\u00e4t ihren Vorteil. So kannst du bei relativ wenig Kalorien, einfach mehr essen.<br><br>Doch wie so oft gilt auch hier \u201cDie Dosis macht das Gift\u201d. Mehr ist nicht unbedingt besser, denn zu viel des Guten, kann sogar Probleme bereiten. Das optimale Ma\u00df an Ballaststoffen f\u00f6rdert deine Verdauung. Zu viel dagegen, hemmt sie, kann deine Darmgesundheit beeintr\u00e4chtigen und die Aufnahme bestimmter Stoffe hemmen (3).<br><br>Dies ist oft bei Orthorexie zu beobachten. Die Unmengen an Gem\u00fcse, oft auch noch in Form von Rohkost und viel zu wenig Fett in der Ern\u00e4hrung, \u00fcberfordern den Darm. Das endet in Bl\u00e4hungen, Schmerzen und hat nichts mit gesunder Ern\u00e4hrung zu tun.<br><\/p>\n\n\n\n<p style=\"background-color:#e4e6e8\" class=\"has-background\">Wie <g class=\"gr_ gr_5 gr-alert gr_spell gr_inline_cards gr_disable_anim_appear ContextualSpelling\" id=\"5\" data-gr-id=\"5\">viel<\/g> Ballasstoffe <g class=\"gr_ gr_6 gr-alert gr_spell gr_inline_cards gr_disable_anim_appear ContextualSpelling\" id=\"6\" data-gr-id=\"6\">brauchst<\/g> du?<br><br>3 m\u00f6gliche Faustregeln, nach denen du dich richten kannst:<br><br><em>1.  Als Frau solltest du mindestens 20g\/Tag und maximal 20% deiner    t\u00e4glichen Kalorien deiner Kohlenhydratquellen aus Ballasstoffen zu dir nehmen (isst du bspw. 200g Kohlenhydrate t\u00e4glich, entsprechen 40g Ballaststoffe deiner Obergrenze) <br><br>2.  10g-20g Ballasstoffe je 1000kcal<br><br>3.  1 Portion Obst oder Gem\u00fcse je 800kcal deiner Nahrung <\/em><br><br>Wie viel genau f\u00fcr dich optimal ist, h\u00e4ngt auch von deiner Vertr\u00e4glichkeit ab. Vertr\u00e4gst du Ballaststoffe gut, kannst du dich an der Obergrenze orientieren. Vertr\u00e4gst du die dagegen schlecht, kannst du dich nach der Untergrenze richten.<br><br>M\u00f6chtest du diesen Faktor in Bezug auf dein Gewicht einigerma\u00dfen kontrollieren, solltest du deinen Ballasstoffkonsum \u00fcber die Tage konstant halten. <br><\/p>\n\n\n\n<p>Andersherum gilt das nat\u00fcrlich auch: Fastest du ein paar Tage, ist dein Darm praktisch leer. Die Zahl auf der Waage f\u00e4llt ganz pl\u00f6tzlich. Doch hast du nicht wirklich Fett abgenommen. <br><br>Abgesehen von dem entleerten Darm, fehlen Ballaststoffe und Glykogen, die sonst zus\u00e4tzlich Wasser binden. Beim totalen Fasten baust du auch Muskulatur ab. Das ist langfristig definitiv nicht der richtige Weg, wenn du besser aussehen willst und keine Lust auf den Jojo-Effekt hast. Dazu musst du m\u00f6glichst nur Fett abbauen und Muskulatur erhalten.<br><\/p>\n\n\n\n<p style=\"background-color:#e4e6e8\" class=\"has-background\">Annas Story<br><br>Meine bulgarische Oma hatte keine Ahnung von Fitness und \u201cgesunder\u201d Ern\u00e4hrung. Zu meinen Hochzeiten zwanghafter Ern\u00e4hrungsmacken war ich jedoch \u00fcberzeugt davon, alles zu wissen. Es gab gute und b\u00f6se Lebensmittel. Die einen waren gesund, die anderen ungesund. <br><br>Dass es mir hier ausschlie\u00dflich um den Gesundheitsaspekt und nicht die Angst vor dem Zunehmen ging, ist nat\u00fcrlich klar. Die Gesundheitskeule ist sowas wie ein Totschlagargument gegen jeden der die heile, gest\u00f6rte Welt von gl\u00e4ubigen Anh\u00e4ngern diverser Ern\u00e4hrungsreligionen in Frage stellt.<br><br>Brot ist so etwas wie ein Grundnahrungsmittel in Bulgarien. Menschen die kein Brot essen, gibt es dort nicht. Ich denke das k\u00f6nnte auch daran liegen, dass dort Begriffe wie Gluten und Kalorien keine Bedeutung haben. Sowas kann man sich dort nicht leisten. Nat\u00fcrlich ist hier von Brot aus Wei\u00dfmehl die Rede. Vollkorn gibt es auch nicht. <br><br>Meine Oma hat sich stets Sorgen gemacht, was mit mir nicht stimmt, dass ich das warme, weiche Brot nicht essen wollte. Sie meinte, dass das nicht gesund sei. Mein Onkel hat auch stets gefragt, wie mein Darm das ganze Gem\u00fcse schafft, von dem ich mich ausschlie\u00dflich ern\u00e4hrt hatte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/cristian-newman-63291-unsplash-681x1024.jpg\" alt=\"Foto by Cristian Newman\" class=\"wp-image-665\" width=\"341\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/cristian-newman-63291-unsplash-681x1024.jpg 681w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/cristian-newman-63291-unsplash-199x300.jpg 199w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/cristian-newman-63291-unsplash-768x1155.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 341px) 100vw, 341px\" \/><figcaption>Foto by Cristian Newman<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p style=\"background-color:#e4e6e8\" class=\"has-background\">Selbst die Dorfomas haben mich eines Tages nach dem besonderen Rezept gefragt, nach dem ich die ganzen Zucchini, die ich t\u00e4glich kiloweise bei ihnen kaufte, f\u00fcr den Winter einmachte. Anders konnten sie sich nicht erkl\u00e4ren, wozu man so viel Gem\u00fcse gebrauchen sollte. Obwohl in Bulgarien traditionell Gem\u00fcse in fast jedem Rezept die Basis darstellt, konnten sich also selbst Einheimische meinen Gem\u00fcsekonsum nicht erkl\u00e4ren.<br><br>Meine Oma hat mir immer gesagt, dass man Brot f\u00fcr die Verdauung essen m\u00fcsse. Damals fand ich das absurd, denn Brot war f\u00fcr mich \u201cungesund\u201d. Mit dem Hintergrundwissen heute und meiner Beobachtung, was durch den Zwang, sich gesund zu ern\u00e4hren, passieren kann, zolle ich meiner Oma Respekt, f\u00fcr ihre Weisheit.<br><br>Wenn in einem Land wie Bulgarien ohnehin schon \u00fcberwiegend naturbelassenes Obst und Gem\u00fcse gegessen wird, brauchen sich die Menschen um ihren Darm sicherlich keine Sorgen zu machen. Wenn die Omas und Opas, die den ganzen Tag schwer k\u00f6rperlich in ihrem Garten arbeiten, das ganze mit Bl\u00e4hb\u00e4uchen und Kr\u00e4mpfen machen m\u00fcssten, weil sie ihren Kalorienverbrauch auch noch mit h\u00e4lsi Vollkorn decken m\u00fcssten, gebe es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Probleme.<br><br>So ein paar leere, leicht verdauliche Kalorien, k\u00f6nnen je nach Lebensstil und Bedarf ein Segen sein. Omas wissen eben vieles besser.<br><br>Anna<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>1.3 Muskelaufbau\/-<g class=\"gr_ gr_3 gr-alert gr_spell gr_inline_cards gr_run_anim ContextualSpelling\" id=\"3\" data-gr-id=\"3\">abbau<\/g> <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3>Muskelaufbau <br><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/yuriy-rzhemovskiy-249267-unsplash-1024x683.jpg\" alt=\"Foto by Yuiry Rzhemovskiy\" class=\"wp-image-666\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/yuriy-rzhemovskiy-249267-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/yuriy-rzhemovskiy-249267-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/yuriy-rzhemovskiy-249267-unsplash-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto by Yuiry Rzhemovskiy<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch wenn Frauen ca. 1\/3 weniger Muskelmasse als M\u00e4nner besitzen, ist das eine betr\u00e4chtliche Masse, die dein Gewicht beeinflusst. <br><br>Durch Krafttraining und eine eiwei\u00dfreichen Ern\u00e4hrung baust du Muskeln auf. Das wird sich allm\u00e4hlich auch auf der Waage bemerkbar machen. Das gilt umso mehr f\u00fcr Anf\u00e4ngerin, denn in diesem Stadium geht der Muskelaufbau am schnellsten und einfachsten. <br><br>Allerdings baust du auch nicht so schnell auf, wie du vielleicht glaubst und schon gar nicht, wenn du leichtes Bauch, Beine, Po Training zu Hause nach Youtube Anleitung machst. Im besten Fall, sind mit optimalem (!) Training 0,25 kg bis 0,5 kg\/Monat f\u00fcr Frauen zu Beginn m\u00f6glich (4). Hast du also innerhalb weniger Wochen gleich mehrere Kilo zugenommen, liegt das &nbsp;nicht alleine am Muskelzuwachs. <br><br>Mit zunehmendem Trainingsfortschritt, wird der Muskelaufbau immer schwieriger. An diesem Punkt spielt die optimale Ern\u00e4hrung eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle. Je fortgeschrittener du bist und je weniger K\u00f6rperfett du hast, desto wichtiger werden Kalorienbilanz und Eiwei\u00dfzufuhr. Dein K\u00f6rper wird seine Energie nicht unn\u00f6tig f\u00fcr den Muskelaufbau verschwenden, wenn ihm das n\u00f6tige Material und die notwendige Energie dazu fehlt. <br><br>Dieser Punkt ist besonders &nbsp;erw\u00e4hnenswert, weil viele fitnessaffine Frauen oft auf Dauerdi\u00e4t sind, sich besonders hinsichtlich der Eiwei\u00dfquellen einseitig ern\u00e4hren, ineffektiv trainieren und den Muskelaufbau dabei deutlich \u00fcbersch\u00e4tzen. Das ist oft der Fall, wenn der Fokus zu sehr auf die Zahl auf der Waage liegt. Sobald diese steigt, wird \u00fcber weniger Essen und\/oder Cardio gegengesteuert. Signifikanter Muskelzuwachs hat hier kaum eine Chance.<br><br>Ursache daf\u00fcr sind die unrealistischen Erwartungen, Vergleiche mit anderen und v.a. Ungeduld, die durch die Bilder und Erfolgsversprechen auf allen m\u00f6glichen sozialen Kan\u00e4len entstehen. Diese zeigen nicht die Realit\u00e4t, sondern das, was sich gut verkauft.<br>Das ist etwas, dass v.a. Frauen oft in eine Falle laufen l\u00e4sst. Weil nicht das passiert, was sie erwarten oder bei anderen zu funktionieren scheint, geben sie irgendwann frustriert auf und haben das Gef\u00fchl, mit ihnen stimme etwas nicht, sie seien zu undiszipliniert und unf\u00e4hig. Eine echte, dauerhafte Transformation bei der man wirklich Fett verliert und Muskeln aufbaut, ist m\u00fchselig und braucht Zeit. Doch das will niemand h\u00f6ren.<br><br>Unser Gehirn ist evolution\u00e4r bedingt nicht besonders gut darin, sich auf den langfristigen Gewinn zu fokussieren. Vielmehr kostet es uns unglaublich kognitive Anstrengung dem schnellen Gewinnversprechen zu widerstehen. Paradoxerweise, selbst, wenn wir wissen, dass dieser geringer und nicht von Dauer ist. Bestes Beispiel daf\u00fcr ist das bekannte Marshmellow Experiment:  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/QX_oy9614HQ?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h3><strong>Muskelabbau<\/strong><br><\/h3>\n\n\n\n<p>Im schlimmsten Fall kannst du bei einer schlechten Di\u00e4t mit zu wenig Protein, ohne Krafttraining und chronischem Stress, Muskelmasse verlieren. Ein typisches Problem vieler schlechter Di\u00e4ten mit ineffektivem Training.<br><br>Die Zahl auf der Waage sinkt, doch Grund zur Freude hast du nicht. Ist dein Ziel, besser auszusehen, r\u00fcckt dieses gerade in immer weitere Ferne. Statt straffer Haut und sportlicher Definition, wirst du eher \u201cskinny fat\u201d. Angezogen bist du dann schlank, doch in Wirklichkeit ist deine Haut schlaff, du siehst Cellulite und Fett. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jc-gellidon-714673-unsplash-1024x684.jpg\" alt=\"Foto by J.C. Gellidon\" class=\"wp-image-667\" srcset=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jc-gellidon-714673-unsplash-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jc-gellidon-714673-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/artikel.zhena.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jc-gellidon-714673-unsplash-768x513.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto by J.C. Gellidon<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Obendrein kassierst du noch den Jojo-Effekt, denn dein K\u00f6rper will nach der Di\u00e4t wieder auf seine urspr\u00fcngliche Muskelmasse zur\u00fcckkommen. Zur Sicherheit sammelt er auch noch ein paar mehr Fettreserven dazu, damit er f\u00fcr die n\u00e4chste Hungersnot gewappnet ist. <br><br>Wenn du schlank und definiert auszusehen m\u00f6chtest, solltest du deine Muskelmasse erhalten. Das ist mit guten Di\u00e4ten auch kein Problem.<br><br>Wenn die Zahl auf der Waage stagniert, kann das also ein gutes Zeichen sein. In dem Fall verlierst du in Wirklichkeit Fett und baust gleichzeitig etwas Muskulatur auf. Voraussetzungen sind jedoch:<br><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Du hast einen normalen K\u00f6rperfettanteil (ca.20-25%),<\/li><li>h\u00e4lst ein moderates Kaloriendefizit (ca. 10% deiner Erhaltungskalorien),<\/li><li>isst genug Protein (ca.1,6-2,2 g\/kg), <\/li><li>trainierst schwer mit Gewichten,<\/li><li>Du bist Anf\u00e4ngerin bzw. noch nicht sehr fortgeschritten.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>1.4 Fehlerhafte Messung &#8211; Bioelektrische Impedanzanalyse BIA<\/h2>\n\n\n\n<p>Sonderfunktionen, wie K\u00f6rperfett- oder Wassermessungen von Waagen f\u00fcr zu hause sind zu fehlerbehaftet und unzuverl\u00e4ssig. Die daf\u00fcr verwendete BIA (Body-Impedanzanalyse)-Methode ist so ungenau, dass du nicht sicher wei\u00dft, ob du gerade auf Kurs bist.<br><br>Gemessen wird dabei der elektrische K\u00f6rperwiderstand, denn dieser ist bei Fettgewebe und fettfreie Masse unterschiedlich. Verlierst du aber aus irgendeinem Grund Wasser, z.B. durch starkes Schwitzen nach dem Training, Alkohol oder hast zu wenig getrunken, wird f\u00e4lschlicherweise ein viel h\u00f6herer Fettanteil gemessen. <br><br>Umgekehrt hast du pl\u00f6tzlich scheinbar Fett verloren, wenn dein K\u00f6rper vermehrt Wasser gespeichert hat. Das ist bspw. der Fall, wenn du mehr Salz gegessen hast oder dich in der 2. Zyklush\u00e4lfte befindest, in der es hormonell bedingt zu mehr Wassereinlagerungen kommt. <br><br>Den Selbsttest kannst du einfach machen, indem du deinen KFA vor und nach dem Training misst. Netterweise hast du laut BIA nach dem Training Fett zugenommen. Sport macht demnach fett. Du ahnst also sp\u00e4testens jetzt, dass dir das wenig bringt. Gerade kurzfristige Gewichtsver\u00e4nderungen sind damit unm\u00f6glich exakt zuzuordnen. <br><\/p>\n\n\n\n<div class=\"row justify-content-between my-6\"><a class=\"btn btn-primary btn-lg\" href=\"https:\/\/artikel.zhena.de\/?p=704\">Inhaltsverzeichnis<\/a><a class=\"btn btn-primary btn-lg\" href=\" https:\/\/artikel.zhena.de\/?p=670\" data-wplink-edit=\"true\">Kapitel 2<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angespannt stellst du dich auf deine Waage und m\u00f6chtest am liebsten wegsehen&#8230; Hoffentlich ist es nicht mehr als gestern&#8230;Die Zahl auf der Waage wird ab jetzt deine Stimmung f\u00fcr den Rest des Tages bestimmen. 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